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Pressemitteilung Wasserentnahme aus Bächen

12.07.2017


Wasserentnahme aus Bächen

Mit zunehmender Trockenheit in den Sommermonaten steigt der Bedarf, Gärten, Felder und Rasenflächen zu bewässern. Als praktische und bequeme Möglichkeit für Bachanrainer scheinen sich hierzu Motor- und Elektropumpen anzubieten.

Doch gerade während der heißen Jahreszeit, wenn die Gewässer nur wenig Wasser führen, kann ein zusätzlicher Wasserentzug im „Lebensraum Bach“ rasch zu einer Beeinträchtigung des ökologischen Gleichgewichtes, zum Absterben von Mikroorganismen und im Extremfall zu einem Fischsterben führen.

Aus diesem Grund sind Wasserentnahmen mit Motor- und Elektropumpen nur in begründeten Ausnahmefällen mit einer behördlichen Erlaubnis zulässig. „Sündern“ drohen empfindliche Geldbußen: Im Hochsommer werden an den Bachläufen vom Wasserwirtschaftsamt und von der Wasserschutzpolizei gezielte Kontrollen durchgeführt.

Wir bitten Sie deshalb, auf den Einsatz von Pumpen zu verzichten und statt dessen Wasser mit Eimern oder Gießkanne zu entnehmen. Wegen der nur geringen Einwirkung auf den Wasserhaushalt ist das „Schöpfen mit Handgefäßen“ als „Gemeingebrauch“ ohne Einschränkungen gestattet. Bei der Entnahme mit Eimern oder Gießkannen darf jedoch keinesfalls ein Aufstau des Gewässers erfolgen, da ein Aufstau des Gewässers erlaubnispflichtig ist. Außerdem empfehlen wir, Wasser in Zisternen oder Regentonnen zu sammeln.“

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