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Pressemitteilung 2. Änderung des Bebauungsplanes "Guggenberg 1"

21.07.2020


GEMEINDE EICHENBÜHL - Ortsplanung

2. Änderung des Bebauungsplanes „Guggenberg 1“
Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses


Der Gemeinderat Eichenbühl hat in seiner Sitzung vom 15.07.2020 die 2. Änderung des Bebauungsplanes „Guggenberg 1“ als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 des Baugesetzbuches (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht.

Mit der Genehmigung des parallel zur Änderung des Bebauungsplanes geänderten und angepassten Entwurfes des Flächennutzungsplanes für die Ortsteile durch das Landratsamt Miltenberg tritt die Änderung des Bebauungsplanes „Guggenberg 1“ in Kraft.

Jedermann kann den Bebauungsplan mit der Begründung sowie die zusammenfassende Erklärung über die Art und Weise, wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Behördenbeteiligung in dem Bebauungsplan berücksichtigt wurden, und aus welchen Gründen der Änderungsplan nach Abwägung mit den geprüften, nachkommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde, im Rathaus der Gemeinde Eichenbühl, Hauptstr. 97, im Bauamt, I. Stock, bei Herrn Eckstein, während der allgemeinen Dienststunden einsehen und über deren Inhalt Auskunft verlangen.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr.1 bis 3 BauGB
    beachtliche Verletzung der dort bezeichneten
    Verfahrens- und Formvorschriften,

2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB
    beachtliche Verletzung der Vorschriften über das
    Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächen-
    nutzungsplans und 

3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel
    des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres nach Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde Eichenbühl geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründet soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungs- ansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Eichenbühl, den 17.07.2020
GEMEINDE EICHENBÜHL 

Günther Winkler
1. Bürgermeister





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