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Pressemitteilung Bebauungsplan "Im Wengertsberg I", Eichenbühl - Änderung

23.01.2018


Änderung des Bebauungsplanes „Im Wengertsberg I, Eichenbühl“
Änderung der Regelung zu den Festsetzungen: „Dachneigung des Satteldaches, Dachgauben und Dachaufbauten, Zahl der Vollgeschosse, Geschossflächenzahl, Wandhöhe der Garagen,
Bekanntgabe der Änderung des Bebauungsplanes, Beteiligung der Öffentlichkeit im beschleunigten Verfahren gemäß § 13 a BauGB

Der Gemeinderat Eichenbühl hat in seiner Sitzung vom 06.12.2017 und 10.01.2018 beschlossen, den bestehenden Bebauungsplan „Im Wengertsberg I, Eichenbühl“ zu ändern.
Die Änderung sieht vor, die bestehenden Festsetzungen unter 6.2, 6.3, 6.4 sowie 6.4.1 bis 6.4.10 aufzuheben

Neu geregelt wird unter der Festsetzung 6.2 bis 6.4 wie folgt: 

6.2
In den Wohngebieten WA und WR sind Satteldächer, versetzte Satteldächer und Flachdächer zulässig. Dachneigung für Satteldächer 13° bis 37°.

6.3
Kniestöcke oder Drempel sind bis 50 cm Höhe zugelassen. Für die Höhenangabe gilt folgende Definition: Oberkante Rohdecke bis Unterkante Fußpfette.

6.4
Dachaufbauten bzw. Dachgauben sind erst ab einer Dachneigung von 28° zugelassen.

6.4.1
Diese sind in beliebiger Größe und Dachform möglich und auch Blindflächen erlaubt.

6.4.2
Die Regelungen der BayBO zu den Abstandsflächen sind zu beachten. Siehe hierzu die Hinweisen nach den Festsetzungen.

6.4.3
Der Abstand zu den Ortgängen muss mindestens 1,25 m betragen. (Außenkante Giebelwand)

6.4.4 

Die Gauben dürfen nicht mit der Außenkante Außenwand bündig, d. h. 0,25 m zurückstehend, beginnen.

6.4.5
Der First bzw. der Übergang zur Dachfläche des Hauptdaches muss eine Ziegellänge, d. h. ca. 0,50 m unterhalb des Firstes des Hauptdaches liegen.

Neu geregelt wird unter der Festsetzung 8. und 9. wie folgt:

8. Wandhöhe von Garagen
Abweichend von Art. 6 Abs. 9 BayBO wird die Wandhöhe von Garagen bei talseitiger Grenzbebauung bergseitig (zur Straße) mit Maximum 3,50 m und talseitig mit Maximum 6,20 m festgelegt.

9. Sonstiges:
Änderung der Nutzungsschablone: Zahl der Vollgeschosse: zwei
Geschossflächenzahl: 0,6

Unter den aufgenommenen Hinweisen wird auf die Einhaltung der Abstandsregelungen sowie auf die Einhaltung der Regelungen zum Artenschutz hingewiesen.

Das Änderungsverfahren des Bebauungsplanes wird im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB durchgeführt. Eine Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB erfolgt nicht. Die Vorprüfung der Planungsänderung ergab, dass die Planungsänderung keine erheblichen Umweltauswirkungen haben wird. Durch die Zulassung von größeren Dachgauben und Aufbauten werden keine relevanten neue Eingriffe in den Umweltbereich vorgenommen (§13a Abs. 3 Nr. 1 BauGB). Der Ausbau des Dachgeschosses war bereits in dem Bebauungsplan zulässig. Mit den zugelassenen Änderungen wird nicht über das bisher zugelassene Maß in den Umweltbereich eingegriffen. Unter Hinweise in der Bebauungsplanänderung wird auf die strikte Einhaltung der Vorschriften zum Artenschutz hingewiesen. Die Vorschriften zum Artenschutz sind bei der Umsetzung eines Dachgeschossausbaues zu beachten.

Die Änderung des Bebauungsplanes wird hiermit bekanntgeben. Mit dieser Bekanntmachung findet die öffentliche Beteiligung und öffentliche Auslegung in einem angemessenen Zeitraum statt.

Der Entwurf zur Änderung des Bebauungsplanes „Im Wengertsberg I, Eichenbühl“ einschließlich Begründung liegt in der Zeit vom

                                24. Januar bis 20. Februar 2018
                            im Rathaus Eichenbühl, Hauptstr. 97,
                            bei Herrn Eckstein, Bauamt, I. Stock,


zu den allgemeinen Dienststunden aus und kann dort eingesehen werden.

Hierbei besteht die Möglichkeit zur Äußerung und Erörterung. Wünsche, Anregungen und Bedenken können schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Auf Wunsch wird die Planung erläutert.

Nach der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Änderung des Bebauungsplanes unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Eichenbühl, den 12.01.2018 
GEMEINDE EICHENBÜHL

gez. Günther Winkler
1. Bürgermeister



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