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Pressemitteilung Bebauungsplan "Links des Kaltenbaches", Pfohlbach - Änderung

02.11.2017


Änderung des Bebauungsplanes „Links des Kaltenbaches, Pfohlbach“

Änderung der Regelung zu den Festsetzungen „Dachgauben und Aufbauten“

Zulassung des Dachgeschosses als Vollgeschoss

Bekanntgabe der Änderung des Bebauungsplanes, Beteiligung der Öffentlichkeit im beschleunigten Verfahren gemäß § 13 a BauGB

 

Der Gemeinderat Eichenbühl hat in seiner Sitzung vom 25.10.2017 beschlossen, den bestehenden Bebauungsplan „Links des Kaltenbaches, Pfohlbach“ zu ändern.

 

Die Änderung sieht vor:

Die Festsetzung 4.3 „Dachgauben und Aufbauten“ wird aufgehoben und wie folgt geregelt:

4.3 Dachgauben und Aufbauten sind gestattet.

Werden Dachgauben oder Aufbauten im Dachgeschoss errichtet, wird mit dem Ausbau des vorhandenen Dachgeschosses mit Dachgauben oder Aufbauten abweichend von der festgesetzten Anzahl der Vollgeschosse das Dachgeschoss als weiteres Vollgeschoss zugelassen.

 

Das Änderungsverfahren des Bebauungsplanes wird im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB durchgeführt. Eine Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB erfolgt nicht. Die Vorprüfung der Planungsänderung ergab, dass die Planungsänderung keine erheblichen Umweltauswirkungen haben wird. Durch die Zulassung von größeren Dachgauben und Aufbauten werden keine relevanten neue Eingriffe in den Umweltbereich vorgenommen (§13a Abs. 3 Nr. 1 BauGB). Der Ausbau des Dachgeschosses war bereits in dem Bebauungsplan zulässig.

 

Die Änderung des Bebauungsplanes wird hiermit bekanntgeben. Mit dieser Bekanntmachung findet die öffentliche Beteiligung und öffentliche Auslegung in einem angemessenen Zeitraum statt.

 

Der Entwurf zur Änderung des Bebauungsplanes „Links des Kaltenbaches, Pfohlbach“ einschließlich Begründung liegt in der Zeit vom

 

7. November bis 5. Dezember 2017

im Rathaus Eichenbühl, Hauptstr. 97,

bei Herrn Eckstein, Bauamt, I. Stock,

 

zu den allgemeinen Dienststunden aus und kann dort eingesehen werden.

 

Hierbei besteht die Möglichkeit zur Äußerung und Erörterung. Wünsche, Anregungen und Bedenken können schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Auf Wunsch wird die Planung erläutert.

 

Nach der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Änderung des Bebauungsplanes unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Eichenbühl, den 27.10.2017
GEMEINDE EICHENBÜHL

gez. Günther Winkler
1. Bürgermeister

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